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| : Warum wird Troia mit "i" geschrieben? |
Die Schreibweise Troia mit "i" entspricht der antiken Form, die den Buchstaben "j" nicht kennt. Troia mit "i" kommt sowohl in den griechischen wie in den lateinischen Quellen vor. Aus diesem Grund praktiziert auch das Troia-Projekt der Universität Tübingen (Leitung: Prof. Dr. Manfred |
Korfmann) diese Schreibweise. Die türkische Schreibweise ist Truva. Treiben auch Sie solche Fragen um oder wollen Sie einfach Ihrer Meinung Ausdruck verleihen, so fühlen Sie sich frei, dies nunmehr an dieser Stelle zu tun. |
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: 13.10.2001 : Joerg |
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| Das ist wirklich traurig, was hier so an Mails zu lesen ist. Statt einem vernünftigen wissenschaftlichen Forum macht dieses hier mir wirklich Angst, die Ausstellung in Bonn zu besuchen. Was da wohl für merkwürdige Leute herumlaufen? | |
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: 08.10.2001 : Dr. Guenter Kliemand |
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| Warum wird in einer so gut gemachten Web-Information die Schrift so unleserlich ( kein Kontrast ) dargestellt ? Soll das kuenstlerich wertvoll sein ? Schade, es ist für die Augen eine Qual. Mfg Guenter Kliemand | |
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: 07.10.2001 : Hans-Martin Meyer |
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| Frau Walsdorf versteht es brilliant die komplexe Thematik der Ausstellung durchdacht und plausibel auch dem nicht "Alt-Historiker" nahe zu bringen. |
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: 06.10.2001 : Eva Strese |
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| Ich hatte mich wirklich auf die Trioa Ausstellung gefreut, insbesondere, da sie in meiner alten Heimatstadt Einzug hielt. Also fuhr ich mit großer Vorfreude aus Kassel los. Leider war das die einzige Freude, die ich empfinden durfte. 1. Versuch Ich betrat die Ausstellung als Einzelbesucher. Bereits im ersten Raum war es brechend voll - viel zu voll. Dann aber verschlug es mir den Atem: In qualvoller Enge standen in einem längeren Gang eine griechische Vase neben der anderen. Gesehen habe ich von diesen allerdings fast nichts - dafür umso mehr Rückenansichten der Mitbesucher. Wirklich genial: Auf der einen Seite waren die Vasen von vorn beschriftet - auf der anderen von hinten. Wer ist denn auf diese "unkonventionelle" Idee gekommen? Peinlich für eine Ausstellung dieser Größenordnung! Ein Rat: Der/Die verantwortliche Mann/Frau sollte vielleicht mal einen Wochenendkurs für Innenarchitektur an der hiesigen VHS besuchen - da gibt es bstimmt noch viel zu lernen. Diesem Flaschenhals entronnen hielt die Erleichterung hierüber nur kurz an - im Drei-Minuten-Takt rauschten Führungen zwischen 20 und 30 Personen an mir vorbei, keine Chance also, sich etwas näher mit den durchaus schönen und interessanten Exponaten zu beschäftigen. Schließlich wurde ich fast aus dem ersten Teil herausgeschwemmt. Und im zweiten Teil? Ich habe dort fast nichts gesehen, es war so voll wie auf einem Volksfest zur besten Zeit (inklusive Geschubse und Geschiebe) - nur leider gab es kein Bier, um die Sache erträglicher zu gestalten. Da ich leider nicht zwei Meter groß bin, konnte ich fast nichts sehen. Nur im letzten Teil (Troia im 20. Jahrhundert) war es luftiger. Der ist zwar ganz schön, aber leider genügte das nicht, um mich zu entschädigen. Reichlich wütend verließ ich das Landesmuseum. Ich fragte mich, ob es sein könnte, daß mit aller Gewalt versucht werden soll, die 240.000 Besucher in Stuttgart zu toppen? Und das nach dem Motto: Egal wie, Hauptsache es werden 250.000+? Besucher. Viele andere Besucher, mit denen ich ins Gespräch kam, vermuteten ähnliches. Von vielen hörte ich auch: "Hätten wir das geahnt, hätten wir uns die weite Anreise erspart". Stimmt! 2. Versuch Nachdem ich bei einer Freundin in Braunschweig übernachtet hatte, startete ich zusammen mit ihr einen weiteren Versuch, diesmal in Form einer öffentlichen Führung. Sehr blond und bezopft ging uns unsere junge "Ausstellungsbegleiterin" dynamisch wie Lara Croft voran. Nur leider wirkte ihr "aktiver" Erzählstil etwas aufgesetzt und somit unecht. Doch was solls, wenn es denn nur stimmt was sie uns erzählt! Beim Mythos paßte es dann auch noch, drüben im Landesmuseum mußte ich allerdings feststellen, daß wir hier wohl einer sehr ausgeklügelten Verkaufsaktion zum Opfer gefallen war. Mit weit aufgerissenen Augen und ergriffener Stimme versuchte uns dort nämlich jene Dame das luwische Bronzesiegel als den "spektakulären Beweis" zu verkaufen, daß die alten Troianer Anatolen waren. Das will ich auch gar nicht bezweifeln, dieses Siegel ist aber bestenfalls nur ein Indiz hierfür. Doch da wollte man anscheinend türkischer als Herr Korfmann sein. Weiter gings: Da wurden zwei sehr deutlich aus Bronze bestehende Ringe als Zinn-Barren angepriesen. Die Dame müßte nur einmal auf die Vitrinenbeschriftung blicken, um diesen Irrtum zu erkennen. Peinlich, peinlich. Kurz darauf eine weitere Vitrine mit Waffen und Trensen. Hier wurde uns nun der Eindruck vermittelt, all das stamme aus Troia. Weit gefehlt: Nicht eine Waffe hier stammt aus Troia, nur eine unscheinbare Bronzeschuppe, ein kleines Rad und ein paar Pferdeknochen. Sonst nichts. Entweder wußte das die Dame nicht (wie auch das mit den "Zinnbarren" - fast bin ich versucht, daß zu glauben), oder aber sie versuchte uns absichtlich etwas falsches zu erzählen. Im ersten Fall wäre auch das peinlich, im zweiten Fall - gelinde ausgedrückt - Etikettenschwindel. Und dann sollte mir auch noch weisgemacht werden, die Griechen hätten Troia 7a erobert. Die Pfeile seien nämlich griechisch, die man dort als Spuren des Kampfes gefunden hätte. Auch hier hätte eine etwas tiefere Einarbeitung in das Thema nicht geschadet: Solche Pfeile findet man überall in der Region Balkan, Griechenland und Kleinasiens vor - das sagt überhaupt nichts aus. Außerdem hat mur nur sehr wenige Pfeilspitzen gefunden, und auch nur drei dieser Schleudersteinhaufen. Es könnte genauso ein Erdbeben gewesen sein, welches dieser Stadt den Garaus machte. Zumindest sind viele Wissenschaftler dieser Ansicht. Aber scheinbar soll der Mythos unbedingt mit der Realität verbunden werden, auch wenn man etwas biegen muß. Denn: Der Troianische Krieg hat stattgefunden, zumindest für Braunschweig! Vielleicht, weil man auch hier die Hoffnung damit verbindet, noch ein paar tausend Besucher mehr in diese Ausstellung zu locken? Fast hatte ich so erwartet, daß mir nun auch noch die Stelle gezeigt wird, von der Helena aus das griechische Heer musterte. Ich nahm es dann nur noch als Realsatire, und unter diesem Gesichtspunkt war es wirklich humorvoll und unterhaltsam. Weit verärgerter als am Vortag verließ ich das Museum. Troia - Nein Danke, zumindest wenn es organisatorisch so katastrophal und innerlich so "gebeugt" rübergebracht wird. Außerdem wird dem nicht vorgebildeten Besucher der Eindruck vermittelt, fast alles käme aus Troia. Nach meiner groben Schätzung stammt mindesten ein Drittel nicht aus Troia, sondern aus Orten, die teilweise tausende Kilometer entfernd liegen. Mein Vorschlag: Man benenne diese Ausstellung von "Troia - Traum und Wirklichkeit" in "Troia - Traum statt Wirklichkeit" um. Wirklich schade, man hätte was draus machen können! Vielleicht starte ich noch einen dritten Versuch in Bonn. Die Ausstellung soll zwar kleiner sein, aber vielleicht ist sie deswegen auch feiner. |
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: 01.10.2001 : Dario Wimmer |
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| Coole Seite das design gefält mir besonders gut. Da machts richtig Spaß zu Surfen. Wenn ich das mit anderen Sits vergleiche. Also macht weiter so. | |
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: 18.09.2001 : Mani |
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| Wieso kann man die Webcam nicht steuern? Auf der Website der Expo konnte man das!!!!!!!!!!!!!!!!! | |
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: 13.09.2001 : Felix Thon |
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| Liebes Troiateam! Ich suche verzweifelt nach dem Grund, weshalb es 4 NAMEN für Troia gibt. Sie wissen mit Sicherheit den Grund, nur kann ich es nicht finden. Ich bitte Sie herzlichst darum, mir die Antwort per E-Mail zu senden. Ich wäre ihnen sehr verbunden. Mit freundlichen Grüßen Felix Thon |
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: 07.09.2001 : Ivette G. |
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| Gestern war ich endlich in der Ausstellung, auf die ich mich schon so lange gefreut hatte. Endlich mal wieder eine aufwändige Ausstellung in Braunschweig seit der zu Heinrich dem Löwen, die Publikum von weit her anzieht. Ein Kompliment ans Marketing! Außerdem hatte man die Diskussion über die Ausstellung in der Presse (Stern, Spiegel etc.) ja auch schon mit verfolgt und ein Professorenstreit zu einer aktuellen Ausstellung macht einen ja erst recht neugierig. Aber dann: Masse statt Klasse. Der viel zu textlastige erste Teil erschlug einen ja fast, zudem die Gänge recht eng sind und man sich ständig mit anderen Besuchern in die Quere kommt, wenn man einen Schritt zurück tut, um ein Exponat aus einiger Entfernung zu betrachten. Wenige prägnante und schöne Ausstellungsstücke schön präsentiert hätten mehr gewirkt als die mit viel zu vielen Bildern zugehängten Wände und vollgestellten Vitrinen mit dem Kitsch aus den verschiedenen Jahrhunderten. Nach einiger Zeit hab ich mich jedenfalls gefragt, was das soll und wurde zunehmend gelangweilter und genervter. So habe ich mir den „Traum" nicht vorgestellt. Leider hat mich der zweite Teil der Ausstellung, die „Wirklichkeit" noch mehr enttäuscht. Während im ersten Teil noch eine Chronologie zu erkennen war, schien im zweiten Teil nun endlich alles durcheinander. Was die Schaukästen sollten, in die mal das vergrößerte Bild einer Münze gehängt worden waren, mal etwas anderes, dessen Sinn man nicht erkannte, weiß ich bis heute nicht. Sie präsentierten in keinster Weise das, was sie versprachen. Hier hätte ich mir eine kompetente wissenschaftliche Arbeit gewünscht, zu der gehört, daß man planvoll an die Aufgabe herangeht. Von dem roten Fädchen blieb hier kaum noch etwas übrig. Ich hätte mir gewünscht, mehr zu den einzelnen Siedlungsepochen von Troia zu erfahren und das in anschaulicher Art und Weise, vielleicht nach Lebensbereichen unterteilt. In den Vitrinen lag leider alles durcheinander, Kriegsgerät neben Schmuck und Alltagsgegenständen. Ein schönes großes Modell von (ich glaube) Troia IV, aber wo waren dazu die anderen? Fragen über Fragen... Übrigens habe ich mir nicht so eine „Fernbedienung" geholt, da ich keine Lust hatte, die mir ständig ans Ohr zu halten. In anderen Ausstellungen gibt es dafür eine Art Walkman, den man sich umhängt, Kopfhörer aufsetzt und so die Hände frei hat. Eine Führung habe ich auch nicht mitgemacht, weil die Enge eh schon drangvoll genug war. Allerdings sollte eine Ausstellung auch ohne Führung etc selbsterklärend genug sein, denke ich. Zu dem Eintrag des Herren, der sich über die hohen Eintrittspreise und Gebühren beklagt. Das ist nun der einzige Punkt, der nicht zu bemängeln ist. Er soll mal auf den Rummel gehen mit seiner Familie, da reicht das noch nicht mal für einmal Achterbahn fahren mit der ganzen Familie und für eine Person am Wochenende Cinemaxx legt man auch schon mal locker 17DM hin (und das ohne Popcorn und Cola, das kostet nochmal extra). Theaterkarten für die erste Kategorie kosten pro Person locker 50DM. Deswegen ärgere ich mich nicht so sehr, daß mir die Ausstellung nicht gefallen hat, sie war ja zum Glück nicht allzu teuer. |
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