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| :CIRQUE BAROQUE | |||
| Nouveau Cirque Troie ou les aventuriers de la cité perdue / Troia oder die Abenteurer der verlorenen Stadt. Deutsche Erstaufführung Wird der Zauber einer verlorenen Stadt durch Ausgrabungen zerstört? Dieser Frage geht der weltbekannte Cirque Baroque in seiner Inszenierung für das Troia-Festival nach. Der Cirque Baroque begibt sich auf die Spuren der Menschen, die in Troia gegraben haben, graben und graben werden. Menschen, die aus unterschiedlichen Motivationen heraus auf der Suche nach vergangenen Zeiten sind, die aus Liebe zur Mythologie, Verlangen nach Ruhm oder im Goldrausch danach streben, die Helden der Ilias und ihre Geschichten wieder zum Leben zu erwecken.
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Trampolinakrobaten, Jongleure und Seiltänzer
verkörpern Figuren der Troianischen Mythologie und zeigen eine Persiflage
auf die Entdecker verlorener Welten. Der aus Frankreich stammende Cirque Baroque bringt - wie der Cirque du Soleil - die Poesie wieder in den Zirkus zurück und trägt die Zirkuswelt auf die theatrale Ebene. Circensische Artistik, theatrale Ausdruckskraft und dramatische Verführungskunst verbinden sich zu einer atemberaubenden Zirkus-Show. Der Cirque Baroque ist bekannt durch seine phantastischen Inszenierungen wie "Schneekönigin, "Candide, "Ningen und eine vielbeachtete Frankenstein-Bearbeitung für das Kulturstadtjahr Weimar 1999. |
Spielort: |
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| :HOTEL PRO FORMA | |||
| Modernes Musiktheater. Operation : Orfeo Die dänische Performance-Gruppe Hotel Pro Forma zeigt mit "Operation : Orfeo ein fesselndes Stück modernes Musiktheater. Als dramaturgische Grundlage dient der Mythos von Orpheus und Eurydike, beschrieben in den "Metamorphosen des Ovid, der in seinen "Verwandlungsgeschichten auch in der Ilias nicht geschilderte Handlungsstränge des Troianischen Krieges aufnimmt. Hotel Pro Forma nimmt mit Operation : Orfeo Schlüsselelemente des antiken Mythos auf und entführt das Publikum auf eine hypnotische Reise, bei der sinfonischer A-capella-Gesang, stilisierte Bewegungssprache und virtuoses Lichtdesign zu einem betörenden visuellen und musikalischen Strom verschmelzen.
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Gleich einem Ritual um Leben und Tod,
Klang und Stille bewegen sich 13 Sänger durch Licht und Dunkel auf
einer großen, ins Unendliche reichenden Treppe zwischen Zwei- und
Dreidimensionalität. Die Komposition von Bo Holten verbindet die Musik von Christoph Willibald Gluck und John Cage zu einem berauschenden Gesamterlebnis. Operation : Orfeo ist eine der aufregendsten Produktionen der aktuellen Bühnengeschichte! Die dänische Gruppe Hotel Pro Forma wurde 1985 von Kirsten Dehlholm gegründet. Seitdem entstanden über 24 Produktionen, die sich im Grenzbereich zwischen bildender Kunst, Theater, Architektur, Oper und Konzert bewegen. An beiden Abenden findet jeweils um 19.00 Uhr eine Einführung mit der Regisseurin Kirsten Dehlholm und dem Komponisten und musikalischen Leiter Bo Holten statt!!! |
Spielort: |
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| :STUMMFILM: HELENA | ||
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Stummfilm mit neuer Musik: Helena / Wiederaufführung nach 77
Jahren! Der zweiteilige Film "Helena wurde 1923 von der Bavaria Filmgesellschaft,
mit internationalem Staraufgebot produziert. Es spielten u.a. Adele Sandrock,
Albert Bassermann, Edy Darclea und Wladimir Gaidarow. |
Der Regisseur Manfred Noa hat mit diesem
Film geradezu einen Gemäldezyklus über den Untergang eines ganzen
Volkes entworfen. Mit Bildern vom umjubelten spektakulären Wagenrennen,
der Begrüßung Helenas durch die Troianer und dem Hereinholen
des Troianischen Pferdes in die Stadt erweist sich Manfred Noa als Meister
der Massenszenen. Das Drehbuch schrieb Hans Kyser, der auch schon für den Stummfilm "Nathan der Weise mit Manfred Noa zusammen gearbeitet hatte und später das Buch für Murnaus "Faust-Film (1926) verfasste. Die Musik: Die am Tag der Uraufführung gespielte Musik ist nicht überliefert. Für das Festival erarbeiten die Musiker Günter Buchwald, Friedemann Graef, Christian Roderburg und Joachim Bärenz eine Partitur, auf deren Grundlage sie in einen spannungsreichen Dialog mit dem Filmgeschehen treten. |
Spielort: |
| :HARTMUT EL-KURDI | |||
| : Ohja Troja / für Jugendliche
und Erwachsene ab 14 Jahren / Uraufführung Heinrich Schliemann - wie der Kampf um Troia ist auch er mittlerweile zum Mythos geworden. Seine Biographie liest sich wie ein Abenteuerroman: angeregt durch Bilder und Erzählungen vom Troianischen Krieg träumt er schon seit frühester Kindheit davon, das Troia Homers zu finden. Als Kaufmann macht er im Ausland glückliche Geschäfte, lernt die verschiedensten Sprachen in aller Kürze, heiratet und macht sich auf, um seinen Traum zu verwirklichen. Dank seiner detailgetreuen Kenntnis der Ilias findet er Troia - und Gold. Der Braunschweiger Humor-Dramatiker Hartmut El Kurdi präsentiert einen schrulligen literarisch-theatralen Monolog,
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in dem er sich auf die Suche nach dem
kleinen Schliemann in sich selbst begibt. Schonungslos gräbt er in
seinem Gedächtnis nach Erinnerungsfundstücken, um diese schamlos
auszustellen, falsch zuzuordnen und als Ausgangspunkt einer mythisch-infantilen
Geschichte aus den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts zu missbrauchen. Dabei
geht es ihm um die Kunst der Selbsterfindung, die Macht der Erinnerung und
die Frage, ob das Leben nicht eine einzige Buddelkiste ist. Musikalisch
begleitet und moralisch unterstützt wird Hartmut El Kurdi dabei von
dem Berliner Keyboarder Jonas "Agamemnon" Landerschier. Der 1964 in Jordanien geborene und in London und Kassel aufgewachsene Autor, Regisseur und Schauspieler Hartmut El Kurdi lebt seit 1995 in Braunschweig und hat sich wie kein anderer literarisch intensiv mit seiner neuen Heimat auseinandergesetzt. Er ist der Autor u.a. der Erfolgsstücke "Boomtown Braunschweig" (1998) und des Kinder- und Jugendstücks "Angstmän" (2000), schreibt Kolumnen für das Braunschweiger Stadtmagazin und ist als humorvolles Korrektiv aus der Stadt nicht mehr wegzudenken. |
Spielort: |
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| MICHAEL QUAST | |||
| Kabarett: Michael Quast: Macker, Memmen, Masochisten Die Wahrheit über Troias Helden
: Uraufführung Die Mythologie, so ist die weitläufige Meinung, überliefert uns für den Troianischen Krieg nahezu ausschließlich tapfere und selbstlose Kämpfer: zum Beispiel den griechischen Helden Achill, der nahezu unverwundbar war, nachdem ihn seine Mutter, die Meeresgöttin Thetis im Flusse des Styx gebadet hatte, und der allein durch seinen Kampfesmut die Geschicke des griechischen Heeres vor Troia lenken konnte. Auch sein troianisches Pendant, der berühmte Sohn des Priamos, Hektor, wird als "zungenfertig, tüchtig, großzügig und menschlich" beschrieben. |
Inspiriert von den Troia-Büchern
des italienischen Autors Luciano DeCrescenzo "Das Urteil des Paris" und
"Helena, Helena amore mio", begibt sich der Kabarettist Michael Quast in
die Welt Homers und spürt den charakterlichen Schwächen der antiken
Helden nach. Ein Abend über die größten Maulhelden der Antike,
klassisches Missmanagement und troianische Pferdefüße. Eine respektlose
Performance, bei der das Lachen garantiert nicht im Hals steckenbleibt.
Deutscher Kleinkunstpreis 2001! Der Kabarettist Michael Quast, bekannt durch seine Fernseh- und Rundfunksendungen (BR, HR, SDR) sowie u.a. durch die One-Man-Show von Offenbachs Operette "Blaubart", ausgezeichnet mit dem deutschen Kleinkunstpreis 2001, wird sich mit Texten von Luciano DeCrescenzo auseinandersetzen und den "ersten Helden und Weicheiern" der Geschichte nachspüren. |
Veranstaltungsort: |
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| :HOCHSCHULE DER BILDENDEN KÜNSTE | ||
| Projekte Troia - Trauma Traumatisierende Ereignisse, die wie undurchdringbarer Nebel um die Geschehnisse und Ursachen des Troianischen Krieges wabern, sind im historischen Kontext überall auffindbar. Agamemnon, Klytaimnestra, Elektra, Iphigenie, Orest, Helena, Aigisthos und viele andere Namen bestimmen die Mythologie um Troia. |
Gewalt und blinder Ehrgeiz, heroisch blutige Kämpfe und zugleich märchenhafte Geschichte sind nicht immer trennscharf nur in einer einzigen Form zu erzählen. Unter der Leitung von Gast-Prof. Harald Hilpert setzen Studenten der Klasse "Spiel und Bühne" der Hochschule für Bildende Künste Bruchstücke aus der Geschichte des Troianischen Krieges in einem Walk-Act um und nehmen das Publikum mit auf eine theatrale Reise durch ein Troia-Trauma. |
Veranstaltungsort: |
| :STAATSTHEATER BRAUNSCHWEIG | ||
| Helena. Ein Mythos Sie fesselt Männeraugen, rafft Städte hinweg, setzt Häuser in Brand. Helena - die Kriegsfrau. Um ihr geheimnisvolles Wesen haben sich viele Mythen gebildet. Am bekanntesten ist die Legende über ihre Entführung durch den Troianer-Prinzen Paris als Ursache für den Troianischen Krieg. Eine andere Version, die des Chorlyrikers Stesichorus (7./6. Jh. v. Chr.) besagt, dass nur ein Eidalon, ein Phantom von Helena, nach Troia entführt worden sei. Die wahre Helena weile in Ägypten, auf der Insel Pharos, wo sie Menelaos nach dem Krieg wohlbehalten wieder in Empfang nehmen konnte. Krieg! Nur wegen eines Irrtums geführt? |
In Form eines Walk-Acts wird dem Zuschauer
in einzelnen Stationen über Monologe und Szenen aus den griechischen Klassikern
"Prometheus", "Iphigenie in Aulis", "Orestie", "Troerinnen" und "Helena"
der Mythos um die berüchtigte Helena nähergebracht. Ein Projekt des Staatstheaters Braunschweig in der Konzeption von Uta Gosselck-Perschmann mit Mitgliedern des Schauspielensemble und einer Rhythmusgruppe des Gymnasiums Martino-Katharineum. |
Veranstaltungsort: |
| :EXPERIMENTIERBÜHNE WOLFSBURG | |||
| Das Stück "Die Troerinnen" (von Euripides) Das Stück "Die Troerinnen" (Uraufführung 415 v. Chr.) des griechischen Dramatikers Euripides beschreibt wie kein anderes die Tragik der troianischen Frauen, die nach dem Untergang Troias als Geiseln an die griechischen Herrscher verlost werden. Euripides hat ein Schauspiel über Macht, Gewalt, Angst und Liebe nach dem Troianischen Krieg verfasst, in dem es keine Götter gibt, die Trost spenden könnten. Zu seinen
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Lebzeiten war Euripides harten Angriffen
ausgesetzt, u.a. weil er die Existenz der Götter leugnete.Sein Nachruhm
war dafür um so größer. Fast alle seine überlieferten
Werke sind in die Rezeptionsgeschichte eingegangen und haben Literatur und
Theater stark beeinflusst. Die Experimentierbühne Wolfsburg ist aus zwei Volkshochschulkursen hervorgegangen und wurde im Jahr 1968 von der Regisseurin Renate Heidersberger-Weber gegründet. Sie nimmt ihre erfolgreiche Inszenierung der Troerinnen aus dem Jahr 1996 für das Troia-Festival wieder auf. Ein Projekt der Experimentierbühne Wolfsburg mit freundlicher Unterstützung des Braunschweigischen Vereinigten Kloster- und Studienfonds |
Veranstaltungsort: |
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| :NEUE OBERSCHULE / STÄDTISCHE MUSIKSCHULE | ||
| Musik und Lyrik Seit der Antike sind Musik und Lyrik untrennbar miteinander verbunden. In dem griechischen Wort "lyrikós" - Lyrik "zum Spiel der Lyra gehörend" kommt diese enge Verknüpfung zum Ausdruck. Viele Gedichte sind seitdem vertont worden und haben dadurch an Ausdruckskraft gewonnen. Musikalische Werke verschiedener Epochen korrespondieren an diesen Abenden mit szenisch dargestellten Gedichten aus und über die Antike - und über Troia! Lassen Sie sich von Schülern der Neuen Oberschule und der Städtischen Musikschule auf eine Zeitreise durch Musik und Lyrik entführen und entdecken Sie die Faszination, die sich aus dieser Verbindung ergibt. |
Übrigens: Die Erfindung des ersten Saiteninstruments der Antike, der Lyra, wird dem griechischen Gott Hermes zugesprochen. Er stieg noch am Tag seiner Geburt aus der Wiege und formte sich aus einem Schildkrötenpanzer den Resonanzboden für die Lyra. Doch ein Handwerker muss kein Musiker sein, und so verwundert es nicht, dass er das Instrument seinem Bruder Apoll schenkte, der damit musikalische Höhenflüge erlebte und in Gesang und Spiel sogar den Flöte spielenden Gott Pan übertraf. In Kooperation mit der städtischen Musikschule und der Neuen Oberschule mit freundlicher Unterstützung des Braunschweigischen Vereinigten Kloster- und Studienfonds |
Veranstaltungsort: |
| :DIE ILIAS | ||
| Von Schülern gelesen Die "Ilias" hat seit ihrer Entstehung im 8. Jhd. v. Chr. zu vielfältigem künstlerischen Schaffen angeregt. Entgegen der weitläufigen Meinung berichtet ihr Verfasser, der anatolische Dichter Homer, in den 24 Gesängen und 15693 Versen nicht über den 10 Jahre andauernden Kampf um Troia sondern allein über eine Episode aus dem letzten Kriegsjahr: Den Zorn des griechischen Helden Achill auf den griechischen Heerführer Agamemnon, der ihm die schöne Sklavin Briseis genommen hat. |
Schülerinnen und Schüler des Wilhelm-Gymnasiums Braunschweig sowie des Max-Planck-Gymnasiums Göttingen lesen vier Teilstücke aus der Ilias an insgesamt 4 Abenden in griechischer und deutscher Sprache vor. Sie werden dabei unterstützt von Schülerinnen und Schülern anderer Schulen sowie von Eltern und Lehrern. |
Veranstaltungsort: |
| :DANAE COULMAS | ||
| Schliemann und Sophia - Eine Liebesgeschichte Lesung der Autorin Danae Coulmas Das Bild ist weltberühmt: Sophia Schliemann in Troia, geschmückt mit dem "Schatz des Priamos". Doch Sophia war mehr als nur die schöne Griechin an der Seite des Troia-Entdeckers. |
Danae Coulmas, eine gebürtige Griechin, die ihr Land viele Jahre in Deutschland als Diplomatin vertreten hat, liest aus ihrem Buch "Schliemann und Sophia - Eine Liebesgeschichte" und erzählt die Biographie dieses ungewöhnlichen Paares, das Geschichte gemacht hat. |
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| :BREMER SHAKESPEARE COMPANY | ||
| :Figurentheater Götterspeise Barbara Kratz und Christian Kaiser von der Bremer Shakespeare Company spielen Leckerbissen aus Ovids Metamorphosen für Kinder und Erwachsene Die "Metamorphosen" des römischen Dichters Ovid gelten als erste große Märchensammlung der Antike. In 15 Büchern fügt ihr Verfasser 250 Sagen zusammen, die größtenteils eine Verwandlung enthalten. Publius Ovidius Naso, das ist der vollständige Name des Dichters, war im Jahr 1 n. Chr. davon überzeugt, damit ein bis in die Unendlichkeit wichtiges Werk geschaffen zu haben. Dieser Ewigkeitsanspruch mag manchem Lateinschüler wie ein Fluch vorkommen. |
"Götterspeise" ist dagegen erfrischend
kurzweilig: Hier ist es nur der plattfüßige Gnom namens Publius
Ovidius Nase, der fünf Geschichten aus der unerschöpflichen Sammlung
vorstellt. Dabei macht der Gnom selbst Verwandlungen durch und mit ihm Himmel,
Erde, Mensch und Tier. Schließlich haben die Götter ihre Finger
im Spiel. Da wird ein Bauer zum Frosch, ein Stein zum Menschen, aus Leiter
und Plane wird, je nach Bedarf, ein Baum, ein Schiff oder eine Badewanne. Göttliche Szenen machen Appetit auf Antikes. Das Rezept: Man nehme zwei pfiffige Schauspieler, vermische sie mit fünf ausgewählten Leckerbissen aus den Metamorphosen, füge eine Prise Witz und Charme sowie einen Schuss Improvisationstalent hinzu und fertig ist die Götterspeise. Wem Pudding zu süß oder anderes zu gehaltvoll ist, der sollte mal Götterspeise probieren. |
Veranstaltungsort: |
| :FIGURENTHEATER FADENSCHEIN | |||
| Der Prinz von Ithaka (Uraufführung) Ein göttliches Spiel mit Menschen, Figuren, Objekten, Masken, Musik und Mythos für Kinder ab 6 und Erwachsene Es herrscht Aufruhr auf dem Götterberg. In Ithaka warten die Bewohner schon seit vielen Jahren auf die Rückkehr ihres Königs, des listenreichen Odysseus, der auszog das mächtige Troia zu besiegen. In seinem Palast geht alles drunter und drüber, denn ein jeder versucht nun König zu werden. Nur ein kleiner Junge, Telemach, sitzt vor dem Palast und stellt sich die Frage: "Lebt mein Vater noch?"
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Die Götter wissen es natürlich: Odysseus
hat dank seiner List mit dem Troianischen Pferd den Krieg gewonnen, doch
irrt er seitdem als Spielball der Unsterblichen durch die Meere. Da mischen
sich die Götter ein. Sie schicken Pallas Athene als kleinen, dicken Mann
hinunter auf die Erde. Athene soll Telemach auf der Suche nach seinem Vater
begleiten. Von Insel zu Insel geht die Reise. Abenteuer mit Zauberinnen,
Riesen und Seeungeheuern begegnen ihnen auf ihrer eigenen Irrfahrt - immer
auf der Suche nach Odysseus. Werden sie ihn finden und nach Ithaka zurückholen?
Seit nunmehr 17 Jahren ist das Figurentheater Fadenschein ein fester Bestandteil der freien Braunschweiger Kulturszene und hat mit mehr als 30 Produktionen die Herzen der kleinen und großen Zuschauer erfreut. Das Figurentheater Fadenschein bewegt sich in dem Grenzbereich zwischen Puppenspiel, offener Spielweise und Schauspiel und versucht, der Erfahrungswelt der Kinder und Erwachsenen nahe zu kommen. |
Spielort: |
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| :DAS ZERSTÖRTE TROJA | |||
| "Uraufgeführet auf dem Grossen Braunschweigischen
Theatro, in der Lichtmessen-Messe 1724" Wiederaufführung nach 277 Jahren!
Das zerstörte Troja Eine komische Tragödie mit Musik, Gesang, Schauspiel und Puppen Die Geschichte im letzten Jahr des Troianischen Krieges einmal anders erzählt - eben in Barock-Manier: Die troianisch-griechischen Paare Kassandra und Aias, Polyxena und Phyrrus sind in Liebe miteinander verbunden während Helena in troianischer Gefangenschaft die Befreiung durch ihren Ehemann Menelaos ersehnt. Der Krieg um Troia verhindert das friedliche Zusammenleben, nach dem sich die Paare sehnen. Sie schmieden heimlich Pläne, um dem Krieg ein Ende zu setzen. Doch Liebe macht bekanntlich blind und so muss der Gott Jupiter in das Geschehen eingreifen, um eine Katastrophe zu verhindern.
Im Sinne des teatrum mundi fungieren die Götter als Lenker des Weltgeschehens. Wer sonst, wenn nicht ein Figurentheater, bei dem die Figuren von ihren Spielern gelenkt werden, könnte diese Weltanschauung besser wiedergeben? |
In der Neuinszenierung für das Troia-Festival
hat der Protagonist, ein Liebhaber barocker Aufführungskunst, ein Ensemble
von Sängern, Musikern und Puppen verpflichtet, um die Oper "Das zerstörte
Troja" würdig und gefällig aufzuführen. Doch der Kampf um Troia wird zum
Spiel im Spiel und damit auch zum Kampf zwischen Chor, Orchester und Figuren
um die adäquate Aufführung einer antiken Tragödie. Die Musik: Die Partitur zu der Oper "Das zerstörte Troja" stammt aus der Feder des Komponisten Georg Kaspar Schürmann. Er wirkte von 1697 bis 1751 am Braunschweiger Hof und galt als einer der führenden Komponisten Europas. Viele seiner Partituren sind verschollen. Für das Troia-Festival hat der Komponist Willy Daum mehr als 50% der Arien wiederentdeckt. Willy Daum erstellt für die Inszenierung eine spielfähige Fassung und setzt Schürmanns Musik Zeitgenössisches entgegen. Durch die Einführung des Schlagzeugs wird die Handlung forciert, das Auftreten der Götter akzentuiert und der Krieg ausgerufen. Für die Wiederaufführung der Oper zum Troia-Festival haben sich das Figurentheater KASOKA aus Berlin, der Schauspieler Christian Kaiser (ehemals Bremer Shakespeare Company) der Regisseur Jochen Menzel (Ernst-Busch-Schule, Berlin) und der Komponist Willy Daum (Stipendiat Akademie Solitude) zusammengefunden. Die musikalische Ausführung übernehmen Kammerchor und -orchester der Braunschweiger Domsingschule sowie Musiker der Städtischen Musikschule unter der Leitung von Gerd-Peter Münden. |
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